Zerbrochen ...

Seine höhnischen Worte noch in den Ohren -

ging sie durch die Nacht -

klein und verloren.

Die Hände zu Fäusten geballt, die Augen leer -

sie hatte keine Tränen mehr.

Um sie herum nur Schattenwesen -

sie hat sehr oft von ihnen gelesen.

Und eines davon sprach sie dann an -

es war ein vollgetrunkener Mann.

Er reichte ihr die volle Flasche -

von seinem Joint fiel feine Asche.

Stumm trank sie gierig roten Wein -

sie war bei Menschen, nicht allein.

Der erste Zug der fiel noch schwer -

danach wollte sie immer mehr.

Mal roten Wein - mal schalen Rauch -

die andren taten es ja auch.

Sie zog mit ihnen durch die Strassen -

sie fing an "Normalität" zu hassen.

Ihr Umfeld nahm sie nicht mehr wahr -

sie hatte "Freunde" wunderbar.

Doch irgendwann sprach man zu ihr -

wir brauchen Geld - verdien es Dir.

Sie brauchte Joints, sie brauchte Wein -

sie ging auf "diese Spielchen" ein.

Die Männer nahm sie nicht mehr wahr -

ihr Herz war tot, nur das war klar.

Sie spielte ihre Rolle gut -

sie hatte Mut - und hatte Wut.

Der letzte, der sie lebend sah -

der weinte leis, als es geschah.

Sie saß am Straßenrand wie immer -

ER ging vorbei, von Erinnerungen keinen Schimmer.

Sie träumte still von seinem Kuß -

Dann gab Sie sich den *Goldenen Schuss*

Autor unbekannt

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